Borsa: Die römische Börse

Rom, Sehenswertes

Imposantes Bauwerk

Rom ist durch seine zahlreichen alten Bauwerke so bekannt. Es war vor vielen hundert Jahren einmal eine mächtige Hauptstadt, nämlich der Mittelpunkt des römischen Reiches, welches sich weit über Europa hinaus verbreitete, nämlich auch in den Nahen Osten hinein und nach Nordafrika. Die nördlichste Grenze war auf den Britischen Inseln, die westlichste wohl in Spanien und Portugal, die Südlichste in Nordafrika, Tunesien oder Marokko, doch auch bis Ägypten, Syrien und Jordanien erstreckte sich dieses Reich mit seinen mächtigen Bauwerken, den Amphitheatern und natürlich den alten Gebäuden. Dazu gehört auch die Borsa, die römische Börse, die heute noch zu den imposantesten und besten Bauwerken der Stadt Rom gehört.

Touristen-Treffpunkt im Tempel

Die Borsa ist heute noch ein beliebter Treffpunkt für zahlreiche Touristen. Man kann sie auch besichtigen und sich das Leben der Römer in ihrem Reich näher bringen lassen. Sie befindet sich in einem monumentalen Tempel, einem prunkvollen Anwesen, welches mitten in der Stadt Rom liegt und bei einem Rundgang durch die alten und antiken Gassen gern mit besichtigt wird. Die Borsa liegt in einem alten Tempel, an dessen Eingang 11 korinthische Säulen stehen. Früher hat der Tempel dem Kaiser Hadrian gehört. Das war der, nachdem auch der Hadrians Wall in Großbritannien, die riesige Mauer quer durch das Land benannt wurde.

Das Herzstück Italiens am Piazza di Pietra

Heute ist die Börse, das Herzstück Italiens in dem Tempel untergebracht, doch früher war es der bedeutende Tempel des Kaisers Hadrian, der hier 117 vor Christi die Stadt regierte und unmittelbar mit dem römischen Reich verbunden war. Man erbaute den Tempel zu Ehren des Kaisers und ließ ihn bis heute stehen, jedenfalls die Außenfassade, denn dahinter ist alles modernisiert und in Büroräume verwandelt. 4 Meter hoch ist das Podium, auf dem die Säulen stehen, die aus korinthischer Zeit stammen und dem Tempel seinen Charme verleihen. Der Tempel wurde aus Tuffstein gebaut und hatte früher noch viel mehr Säulen, nämlich 13 an einer Seite und 8 an der anderen. Doch leider überdauerten die Säulen die Zeit nicht und so ist heute nur noch die eine Außenfassade erhalten. Das Gebäude befindet sich im Innenstadtbereich am Piazza di Pietra.

Einzigartiges Zusammenspiel von Alt und Neu

Nicht nur die Börse verbirgt sich hinter den 1,44 m starken Säulen, sondern auch die Handelskammer. Die Säulen sind 15 Meter hoch und stützen das Dach des Tempels. Dahinter jedoch ist ein normaler und moderner Bürobau. Die Reste des Tempels wurden hier integriert und somit erhalten. Leider konnte man nicht alle römischen Tempel 100 Prozent erhalten, denn die Zeit ist erbarmungslos. Viele römische Ausgrabungen wurden im Laufe der Zeit abgebaut und für neue Häuser genutzt. Deshalb ist man heute froh, wenn die Außenfassaden zum Teil noch erhalten sind. Besonders reizvoll ist hier das Alte und das Neue, welches unmittelbar nebeneinander erbaut wurde. Das Zusammenspiel dieses Gebäudes ist einzigartig. Wunderschöne Säulen und die Moderne ist ebenfalls vorhanden. Die römische Börse ist heute ein wichtiger Zweig der Wirtschaft und Politik. Man kann hier sein Vermögen steigern und ist immer mitten im Geschehen. Vor allem jedoch befindet sich das Alte und Antike noch an rechter Seite. Man kann also das Zusammenspiel bei einem Stadtrundgang bewundern.

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