Du stellst gerade dein Budget für die Rom-Reise zusammen und willst wissen, was 2026 plötzlich Eintritt kostet, das früher gratis war? Genau darum geht’s hier. Rom dreht aktuell an mehreren Stellschrauben gegen den Übertourismus – und ein paar davon merkst du direkt im Geldbeutel. Der Überblick, damit dich vor Ort keine Überraschung trifft.
Das ist neu seit 2026
Der prominenteste Fall: der Trevi-Brunnen kostet seit dem 2. Februar 2026 zwei Euro für den Zugang zum Beckenbereich (der Blick von oben bleibt frei). Allein damit rechnet die Stadt mit sieben bis acht Millionen Euro Einnahmen pro Jahr – Geld, das in Pflege und Restaurierung fließen soll.
Aber der Trevi-Brunnen ist nicht allein. Mehrere bisher kostenlose städtische Stätten verlangen seit 2026 rund 5 € Eintritt. Dazu zählen unter anderem:
- die Villa di Massenzio (Maxentius-Villa) an der Via Appia Antica
- das Museo Napoleonico
Tipp: Welche Häuser genau betroffen sind und ob Ermäßigungen gelten, ändert sich schrittweise – prüf das vor deinem Besuch kurz auf den offiziellen Seiten von Roma Capitale.
Was weiterhin kostenlos ist
Keine Sorge – Rom bleibt eine Stadt, die du auch mit kleinem Budget erleben kannst. Gratis sind nach wie vor:
- alle großen Plätze: Piazza Navona, Piazza di Spagna, Campo de‘ Fiori
- der Blick auf den Trevi-Brunnen von der Piazza
- das Pantheon-Äußere sowie der Spaziergang über die Via Appia Antica in Teilen
- die meisten Kirchen, inklusive Meisterwerken von Caravaggio und Bernini
- Aussichtspunkte wie der Gianicolo-Hügel oder der Orangengarten auf dem Aventin
So sparst du clever
- Roma Pass oder MIC Card prüfen: Wer viele kostenpflichtige Stätten besucht, fährt mit einer City Card oft günstiger – aber nur, wenn du sie wirklich ausnutzt.
- Erster Sonntag im Monat: Viele staatliche Museen und Stätten sind dann kostenlos. Komm früh, denn das wissen auch alle anderen.
- Tickets vorab online kaufen: Spart Wartezeit und sichert dir bei beliebten Stätten überhaupt erst einen Slot. Mehr dazu in unseren Rom-Tipps für die clevere Reiseplanung.
Fazit
Die neuen Gebühren sind moderat und gehen in den Erhalt der Monumente, die du sehen willst. Mit ein bisschen Planung – City Card abwägen, kostenlosen Sonntag mitnehmen, Tickets vorab buchen – bleibt Rom trotzdem bezahlbar. Du willst wissen, wie du deine Highlights am besten kombinierst? Schau dir unsere Top-Sehenswürdigkeiten Roms an und plane die ideale Route durch die Ewige Stadt.






