Rom Reiseführer (2021)

Alles über Rom, die kosmopolitische Großstadt und Hauptstadt Italiens.
Alle Informationen & Tipps zu den TOP-Sehenswürdigkeiten Roms
und ihre Geschichte.

Rom

Ciao Roma. Come va oggi?

Die Stadt Rom. Die am Fluss Tiber liegende Hauptstadt Italiens. Vielen Menschen als die »ewige Stadt«, Sempre Roma – immerwährendes Rom, bekannt. Sitz der autonomen Vatikanstadt. Residenz des Papstes. Jährliche Pilgerstätte vieler Gläubiger der römisch-katholischen Kirche.
Aber da ist noch mehr. Viel mehr.

Seit mehr als 2000 Jahre bestimmte diese Stadt die Geschichte des westlichen Europas.
Das »römische Recht« bildet bis heute die Grundlage unserer Jurisdiktion (Rechtsprechung). Das Imperium Romanum brachte uns die romanischen Sprachen. Die Besatzungstruppen gründeten die Stadt die heute als London bekannt ist.
Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Rumänisch und natürlich Italienisch basieren auf der mitgebrachten, gesprochenen lateinischen Sprache der römischen Besatzungstruppen.

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753 v. Chr. – Rom schlüpft aus dem Ei.

So lernt es noch heute jeder Schüler im Geschichtsunterricht. Neueste Ausgrabungen ergaben, dass auf den siegen Hügeln Roms (Palatin, Kapitol, Aventin, Caelius, Esquilin, Vilminal und Quirinal) bereits im Jahr 1000 v. Chr. die ersten Siedlungen gegründet wurden.

476 n. Chr. – und mit Rom war es ex.

Selbstverständlich geschah der Untergang Roms nicht von heute auf morgen. Dieser Wandlungsprozess dauerte Jahrzehnte wenn nicht gar Jahrhunderte.
Historisch wurde das Jahr 476 mit der Absetzung des weströmischen Kaisers Romulus Augustus als Ende von Rom als grober Fixpunkt definiert.
Die Gründe die zum Untergang Roms führten sind vielfältig.
Dekadenz, Katastrophe (Auftreten der Hunnen und Germanen), Transformation in eine »prefeudale« Gesellschaft und Bürgerkrieg (Erhebung und Widerstand der Bevölkerung in den besetzten Gebieten).

Wer heute durch die engen Gassen der Innenstadt Roms geht, der bewegt sich auf rund 3000 Jahre Geschichte. Stein für Stein, Schritt für Schritt. Die Besucher Roms »atmen« sprichwörtlich abendländische Geschichte und Kultur.
Die »ewige Stadt« ist diesbezüglich als ein riesiges, quirliges mit Leben erfülltes überdimensioniertes »Freilichtmuseum« zu betrachten.

Das heutige Rom hat wie viele Großstädte in den Randbezirken die gleichen architektonischen Missetaten aufzuweisen. Die sogenannten Trabantenstädte. Dieses, in Rom, im italienischen Stil, naturalmente.

Als Hauptstadt Italiens verfügt Rom über eine Vielzahl von Ministerien, dem Regierungssitz, dem Parlament und sehr, sehr vielen Botschaften. Das heutige Stadtgebiet Roms erstreckt sich über eine Fläche von 1.285.306 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl betrug mit Stand vom 31.12.2019 2.837.332 Menschen. Die Stadt Rom gliedert, sich im Gegensatz zu der Antike mit 4 und später 14 Zonen, heutzutage in 15 sogenannte Munizipien (Rathäuser) und 155 Zonen.
Diese wurden 1972 zwecks effektiver Verwaltung eingeführt und im Jahre 1977 insgesamt in 155 Zonen aufgegliedert.

Carabiniere, Policia di State und die Guardia Financia

Wer das erste Mal Rom besucht, wird sich bestimmt über die Anwesenheit dreier verschiedener Polizei-»Formen« wundern.
Da gibt es zum einen die Carabinieri, die Polizia di Stato und die Guardia di Finza. Um der Korruption entgegen zu wirken wurden in Italien 3 unabhängige »Polizeien« installiert.
Die Carabinieri die einst wie die Kavallerie der USA ihre Pferde abgaben und sich motorisierten untersteht dem Verteidigungsministerium. Und sind de facto eine eigenständige, italienische Teilstreitmacht des italienischen Militärs.

Im Unterschied dazu untersteht die Polizia di State dem Innenministerium. Und übernimmt die allgemeinen polizeilichen Aufgaben.

Und als letzte große Polizeieinheit gibt es in Italien die Guardia di Finanzamt. Zusätzlich gibt es in Italien noch vielfältige Polizeiuntereinheiten.
Aber nun zur Guardia di Finanza. Die beliebteste Polizeieinheit des Landes. Wie man von dem Wort Finanza ableiten kann, handelt es sich um eine Polizeieinheit die dem Ministerium für Wirtschaft und Finanzen untersteht.
Sowohl die GDF als auch die Carabinieri sind in einer militärischen Hierarchie organisiert. Und sind militärische Teilstreitkräfte.

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Wann sollte man Rom besuchen?

Sempre! Immer. Die Jahreszeiten spielen dabei keine große Rolle. Das Klima Roms ist mediterran geprägt. In den Sommermonaten werden 32°C+ erreicht. In den Wintermonaten, vor allen Dingen in den Monaten Januar und Februar, kann die Temperatur durchaus auf knapp über den Gefrierpunkt sinken. Trotz dieser winterlichen Temperaturen wird der Reisende von der Schönheit und der unglaublichen Faszination dieser Stadt entschädigt.

Warum sollte, nein, muss man Rom mindestens einmal im Leben besucht haben?

Und das nicht nur aus dem Grunde weil man dem römisch-katholischen Glauben hat. Denkt man an Rom fällt einem, vermutlich, sofort »La dolce Vita« (Das süsse Leben) ein.
Dieser Film von dem italienischen Filmemacher Frederico Fellini mit den damaligen Filmsuperstars Marcello Mastroianni und Anita Ekberg und ihrem lasziven Bad in der Fontane di Trevi (Trevibrunnen) bleibt unvergessen.
Doch es ist nicht nur dieser Film, es ist das »Gesamtwerk« Rom.
Seien es die kleinen Läden in deren Schaufenster man ein Kleidungsstück erspäht. Das Geschäft betritt, oft nicht größer als so manches Wohnzimmer, und man von einer kleinen »Oma« mit leuchtenden, warmen Augen herzlich begrüßt wird.
Und es nicht nur die Pizza die man kurz an einem der vielen Pizzaläden kaufen kann. Diese Pizzen sind in diesen Geschäften nicht rund und für den Genuss bedarf es einer gewissen Portion »italienischer Feinfühligkeit«.
Sie sind auf rechteckigen Backblechen gebacken worden.
Man gibt die gewünschte Größe an, die Pizza wird ausgestanzt, gewogen, zusammengeklappt und in »Butterbrotpapier« eingewickelt. Und jetzt bedarf es der italienischen Feinfühligkeit. Denn es kann schnell passieren, dass z.B. die Pizza Funghi innerhalb eines Wimpernschlages auf dem Hemd und auf der Hose landet. Zum Glück gelten in der »Ewigen Stadt« andere Geschäftsöffnungszeiten. So ist es möglich ganz schnell und unkompliziert an einem Sonntag in saubere Kleidung zu schlüpfen. Und um den Spaziergang zum Colosseum weiterzuführen. Vom Roma Termini geht es zu Fuß, in Roms Altstadt kann man alle Sehenswürdigkeiten »per pedes« bequem erreichen, es geht über die Via Nazionale Richtung Piazza Venezia.
Bereits aus weiter Ferne erstrahlt das helle und sehr weisse Nationalmonument. Die korrekte Bezeichnung ist:
Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II (Nationaldenkmal für Viktor Emanuel II.)
Oder knapp und kurz: Vittoriano.
Es wurde 1927 fertiggestellt. Gewidmet dem ersten König des vereinten Königreiches Italien. Beeindruckend, den Wachen vor dem britischen Buckingham Palast nicht ganz unähnlich, stehen, zwar nicht mit Pelzmützen, aber in stolzer Pose Soldaten mit Gamaschen, ohne jegliche Regung, auf den Treppen des Monumentes Wache. Stundenlang.
Wer auf der Piazza Venezia nach Verkehrspolizisten Ausschau hält wird leider enttäuscht werden. Der Film von Woody Allen aus dem Jahre 2012 »To Rome with Love« beginnt mit einer Sequenz auf der Piazza Venezia und ein Verkehrspolizist äußert sich über »sein Rom«. Schöner Anfang doch leider entspricht es nicht der Realität. Bei dem Verkehr auf der Piazza Venezia dürfte es ein Verkehrspolizist nicht lange aushalten dürfen. Dieses bereits vor 8 Jahren. Aber wer seine Augen für die »italienischen Verkehrsspezialitäten« offen hält kann so manch skurrile Sachen sehen. Das die Italiener eher einen »wüsten« Verkehrs/Fahrstil haben sollte bekannt sein. Aber das Motto/der Leitspruch: Ein Unfall kostet viel zu viel Zeit, erhöht die Verkehrssicherheit und reduziert das Unfallaufkommen enorm. Zur Not wird halt gebremst. Und falls man die Via dei Fiori Imperiali Richtung Piazza Venezia entlang schlendert kann es durchaus passieren, dass man auf der rechten Fahrbahnseite drei eingeparkte Carabinieri-Streifenwagen erblickt. Die Streifenwagen stehen vor ihrer Wachstation. Nur wurden die Streifenwagen in zweiter Reihe von »Zivilisten« kurz zugeparkt. Komplett. Nur mal kurz um ganz schnell wichtige Dinge zu erledigen.
In Deutschland schlicht unmöglich.
Lassen wir das Nationalmonument und die Piazza Venezia nun rechts liegen und gehen in Richtung Forum Romanum.
Auf dem Weg dorthin gibt es die Möglichkeiten die Museen Museo Centrale dei Risorgimento, Museo del Vittoriano, Carcer Tullianum Museo und hoch auf dem Berg (links das Colosseum, dann schräg rechts hinter dem Forum Romanum) das Museo Capitoline. dort lohnt es immer mal einen Blick zu riskieren. Es ist nicht auszuschliessen, dass vielleicht ein Jackson Pollock ausgestellt wird, oder »Gleichwertiges«.

Forum Romanum (Römischer Marktplatz)

Bereits im 600 v. Chr. wurde das vormals sumpfige Land des heutigen Forums trockengelegt.
Zwischen den drei Stadthügeln Kapitol, Platin und Esquilin gelegen entwickelte es sich zum Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens der Stadt Rom.
In der römischen Kaiserzeit erlebte es seinen Höhepunkt. Gaius Iulius Caesar ließ das Forum neu pflastern. Noch heute ist einer der wichtigsten Ausgrabungsstätte des antiken Roms. Um sich mit der Komplexität und der Mannigfaltigkeit des Forums auseinanderzusetzen bedarf schon ein wenig Zeit. Seien es der Trajan-Marktplatz, die Statue des Augustus, dazu das Forum des Augustus und vieles andere mehr. Für Geschichtsinteressierte, wie ganz Rom, ein El Dorado.

Lassen wir wiederum das Forum Romanum rechts liegen, so gehen wir direkt auf das Colosseum zu.

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Colosseum

Und ja, das Colosseum ist oval. Wer sich wundert, dass er in Souvenirläden Modelle eines ovalen Colosseum kaufen kann, der sieht richtig. Das Colosseum ist oval. Es ist ein ovales Amphitheater.
Als Arena war das Kolosseum fast 450 Jahre lang in Betrieb. Unterbrochen wurde der Betrieb nur in den Jahren von 217 bis 238, als am 23. August 217 nach einem Blitzschlag ein entstandener Brand das Colosseum verwüstete.
Jeder Bewohner Roms hatte kostenlosen Zugang. In der Regel wurden von den Mitgliedern der Kaiserfamilie höchst grausame »Spiele« veranstaltet. Am Bekanntesten sind die Gladiatorenkämpfe.
Kontrovers ist die unter Historikern geführte Diskussion über die Anzahl der Opfer. Diverse Historiker gehen von 200.000 bis 500.000 Menschen aus. Andere wiederum gehen von weitaus niedrigeren Zahlen aus. Als Grund werden hier die Opferzahlen der Gladiatorenkämpfe angeführt, die weitaus geringer sein sollen als bisher angenommen.
Die letzten »Spiele« fanden im Jahr 532 unter der Herrschaft Theoderich des Großen statt.
Seit dem Jahr 1999 dient das Colosseum als Denkmal/Mahnmal/Monument gegen die Todesstrafe.
Schafft ein Staat dieser Welt die Todesstrafe ab, oder begnadigt ein Todesurteil wird das Colosseum für 48 Stunden in bunten Farben angestrahlt.

Aber gehen wir noch einmal zur Piazza Venezia zurück.
Und biegen vor der Piazza Venezia links ab und gehen über die Tiber-Insel in den römischen Stadtteil Trastevere. Hier bekommt man in den diversen kleinen Cafés einen Espresso für 90 Cents. Einen Cappuccino unter 2 Euros.

La dolce Vita (Via del Corso)

Das moderne Rom ist modisch. Jedem Rombesucher wird es vermutlich als aller erstes auffallen. Man »putzt« sich heraus. Man(n) ist modisch. Up to date. Und das auf höchstem Niveau. Nicht nur Schuhe. Die erste Adresse für eine »Shopping-Tour« in Rom ist die Via del Corso. Von der Piazza Venezia einen kleinen Steinwurf um die Ecke entfernt.
Hier gibt es nahezu alles was das Modeherz begehrt oder noch gar nicht wusste, dass es dieses & jenes begehren würde. Sogar Lego-Anhänger kommen hier auf ihre Kosten. Der dänische Konzern hat hier eine eigene Filiale. Vor allen Dingen in den Seitengassen wartet so manches Schnäppchen. Auch zum Handeln.
Biegt man rechtzeitig rechts von der Via del Corso ab gelangt man zur Spanischen Treppe.

Frühstück ~~bei~~ gegenüber Tiffany

Kauft man sich in den vielen kleinen Läden und Bäckerrein etwas zu essen. Dann ergibt sich die Möglichkeit eines Frühstücks gegenüber Tiffany. Via del Babuino. Aber man sollte sich nicht erwischen lassen. Seit 2019 ist es verboten auf der spanischen Treppe zu sitzen.

Die spanische Treppe

Papst Innozenz XIII liess ab 1723 die Spanische Treppe erbauen. Die Piazza di Spagna bekam ihren Namen auf Grund des Sitzes der spanischen Botschaft für den Vatikan. Da der Platz vor der Botschaft spanisches Hoheitsgebiet war, konnte jeder Ausländer der keine Genehmigung aufweisen konnte, für den spanischen Militärdienst zwangsrekrutiert werden. Die Treppe hat insgesamt 136 Stufen.

Das Pantheon

Da die Sehenswürdigkeiten nicht weit voneinander liegen, wuseln wir uns durch die engen Gassen der ewigen Stadt und erreichen das Pantheon.

Das Pantheon? Ist das nicht dieser Bau in Rom der ein kreisrundes Loch in der Mitte der Decke? Ja.
Historiker gehen von einem Baubeginn unter Kaiser Trajan um 114 n.Chr. aus. Die Fertigstellung erfolgte in den Jahren 125-28 n. Chr. unter Kaiser Hadrian. Mehr als 1700 Jahre hatte das Pantheon die größte Kuppel der Welt. Gemessen am Innendurchmesser. Es gilt als eines der besten erhaltenen Bauwerke der römischen Antike.
Im Jahre 609 wurde das Pantheon in eine christliche Kirche umgewandelt.

Piazza Navona, Engelsburg und Vatikanstadt

Das nächste Ziel sollte die Piazza Navona und die andere Tiberseite sein.

Ein Spaziergang am Tiber-Ufer ist mehr als empfehlenswert. Hier hat der Besucher die Möglichkeit die drei »R«s zu geniessen. Und kennenzulernen.
Ruhe, Romantik und Roma.

Die Engelsburg

Einst gebaut als Mausoleum für Kaiser Hadrian ist es in lauen Sommernächten, illuminiert, ein optischer Hochgenuss. In direkter Nachbarschaft: Die Vatikanstadt. Autark. Mit einer eigenen Prägung von Euromünzen.

Der Petersplatz

Scheint im Fernsehen größer zu sein.
Betritt man den Petersplatz ist der erste Gedanke derjenige, dass der Petersplatz im Fernsehen zu Ostern, Weihnachen und Sylvester weitaus größer zu sein scheint. Rechts im Gebäude neben dem Petersdom, im obersten Stockwerk, befinden sich die Privatgemächer des jeweiligen Papstes.

Der Petersdom

Ein imposantes Gebäude. Frauen haben beim Betreten des Gebäudes, vor allen Dingen in den Sommermonaten, eines zu beachten: Keine kurzen Hosen (gilt natürlich auch für Herren) oder Röcke. Sonst verwehrt einem die Schweizer Garde den Einlass. Kaum, dass dieses Gebäude betreten wird, wirkt die Dimensionalität des Gebäudes unmittelbar. Groß. Sehr groß. Nicht nur das viele Päpste in den Seitenschiffen hinter Glas aufgebahrt werden. Nein, es sind die Schriftzeichen am oberen Ende des Gebäudes, in den Seitenschiffen. Sie wirken klein, sehr klein, sind aber rund 2 Meter groß. So bekommt man einen sehr guten Eindruck von der Größe der Basilica Sancti Petri in Vaticano.
Erbaut von 1506 bis 1626.

Piazza del Popolo

Falls man an einer Friday-for-Future Demonstration teilgenommen hat, dann ist die Piazza del Popolo der Ort der Abschlusskundgebung. Hier gibt es die Möglichkeit sich eine »Wespe« (Vespa) zu leihen und die Strassen Roms unsicher zu machen.

Piazza della Rebubblica

Hier beginnen im Allgemeinen die FFF-Demos. Unweit des Hauptbahnhofes. Und das nahezu jeden Freitag.

Verkehr

Wie bewegt man sich in Roma von A nach B? Entweder per pedes (zu Fuß) oder mit Bus und U-Bahn.
Rom verfügt über 2 U-Bahnlinien. Linea A und Linea B. Auf Grund der Geschichte Roms ist der U-Bahn-Ausbau nicht ganz einfach zu gestalten. Es werden immer oder sehr oft antike Reste gefunden.
Schwarzfahren in der U-Bahn ist in Rom in etwa so einfach wie in der englischen Hauptstadt. Jeder U-Bahnhof ist mit Drehkreuzen ausgestattet. Ähnlich der Oyster-Card in London erwirbt man eine »è Roma«-Karte. Auf diesen Karten kann in Kiosken und einzelnen Verkaufsstellen die Karte mit Guthaben aufgeladen werden. Der Erwerb von 24Std.-Tickets, Wochentickets oder Monatstickets ist möglich. Die Drehkreuze geben nach Auflage der Karte auf das Lesegerät den Weg frei.
Der zentrale Busbahnhof am Hauptbahnhof (Roma Termini) bietet Verbindungen in alle Himmelsrichtungen.
Die Preise für den öffentlichen Nahverkehr und für Bahnverbindungen sind in Italien sehr, sehr preiswert.

Flughäfen

Der größte Flughafen Roms, namens „Fiumicino” (FCO) liegt etwas außerhalb der Stadt (ca.33 km) und trägt den Namen einer kleinen Ortschaft in unmittelbarer Nähe. Im Jahre 2013 wurde die Stadt Fiumicino aus den Munizipien der Stadt Rom ausgemeindet und ist seit dem selbstständig. Früher war dieser Flughafen vielen Fluggästen eher unter der Bezeichnung Aeroporto Leonardo da Vinci geläufiger.

Der Anflugort für die meisten Pauschalreisenden und Billigflieger ist der etwa 15 km vom Stadtkern entfernte Rom Ciampino (Giovan Battista Pastine).

Da ebenfalls die meisten Geschäftsleute diesen Flughafen benutzen, herrscht hier besonders in den frühen Morgen- und späten Abendstunden reger Betrieb.

Beide Flughäfen sind über festgelegte Pauschalpreise bei Taxen gut zu erreichen. Fiumicino ist bei regulärem Betrieb vom Rom Termini mit dem Leonardo Express alle 30 Minuten zu erreichen. Die Fahrtdauer beträgt ebenfalls ca. 30 Minuten. Alternativ gibt es für Fiumicino und Ciampino gute Eisenbahnanbindungen. In diesem Fall ist ein Umsteigen aber erforderlich.

Rom Urbe ist der kleinste und unbekannteste Flughafen dieser wundervollen Stadt. Hier starten und landen die kleinen Propellermaschinen und Hubschrauber. Falls Sie also einen Flug über die fantastische Stadt Rom machen möchten, sind sie hier an der richtigen Adresse. Der Flughafen liegt etwa 8 Kilometer vom Stadtkern entfernt.

Zu allen Flughäfen sind Sie meist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schneller als mit den dort angebotenen Shuttle-Services am Ziel. Die Straßen von Rom sind, wie in allen anderen Großstädten Europas, fast zu jeder Tageszeit überfüllt. Die Anbindung der öffentlichen Verkehrsmittel ist tadellos und sehr günstig. Im Roma Termini ist es leider nötig durch den gesamten Bahnhof zu gehen. Um an Ende/Anfang des Bahnhofes das Gleis 28 zu erreichen. Von diesem Gleis fahren die Regionalzüge über Roma Trastevere (Umteigen ebenda) zum Flughafen Fiumicino.

Parks und Plätze

Rom verfügt über eine immense Anzahl an Parks und Grünanlagen. Nicht nur die Giardini della Villa Borghese. Ein Blick auf den Stadtplan und das Erkennen der Plätze in Grün vermittelt einem, einen nur kleinen Eindruck der Vielzahl der Parks und Grünanlagen in Rom. Da kann es schon passieren das man die Via Quattro Fontane abschreitet und nacht rechts abbiegt und sich in einem Park befindet.

Für die Stadt Rom ist der Tourismus eine grundlegende und wichtige Einnahmequelle. Das gilt im Prinzip für ganz Italien. Von Ligurien bis nach Sizilien.
Das sich der Hauptsitz der katholischen Kirche in Rom befindet beschert der italienischen Hauptstadt, nicht nur zu den wichtigen Feiertagen, eine Vielzahl an Touristen und Mitarbeitern der katholischen Kirche aus vielen Ländern der Erde.

Da Rom eine, nahezu unglaubliche, ja unfassbare Menge an Sehenswürdigkeiten, Parks, Museen und Restaurants vorweisen kann, sollte schon, nach Möglichkeit, eine Woche Aufenthalt eingeplant werden. Und diese wird noch nicht einmal annähernd ausreichend sein.

Wer sich über den Weg der Literatur informieren möchte dem sei das fast als 1000seitiges Standardwerk zu bezeichnende Buch »Römische Geschichte« von Theodor Mommsen zu empfehlen.
Wer hingegen das einfache römische Leben entdecken möchte, dem sei das Buch »Römische Geschichten« von Alberto Moravia ans Herz gelegt. Augenzwinkern setzt sich hier der Autor über seine Zeitgenossen in seiner Heimatstadt Roma auseinander. Herzlich, kurzweilig, italienisch und lesenswert.
Die List derjenigen die in Rom gewirkt, ja sogar geboren sind, ist ellenlang. Jahrhundertelang gar Jahrtausende lang. Julius Caesar, Nero, alle nachfolgenden Cäsaren, Päpste, Könige und Regisseure. Rossellini, Fellini, Pasolini, Soderbergh, Allen und alle großen Regisseure haben Rom als Kulisse wertgeschätzt. So manche »unmögliche Mission« wurde hier gedreht. Aber auch internationale Produktionen die als Ort der Handlung auf der anderen Seite der Welt angesiedelt sind (Everest aus dem Jahr 2015) drehten in Rom, in weiten Teilen der Handlung, ihren Film.
Ein weiterer Punkt der Rom internationale Anerkennung bringt ist der Hauptsitz der Europäischen Raumfahrt Behörde (ESA).

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Haben wir euch begeistern können für das schöne Italien und die seine einzigartige
Hauptstadt Rom? XXX..

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