Ob im elektrischen Golfcart oder im umgebauten Kleinwagen: Immer mehr Touristen lassen sich in Rom von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit kutschieren. Genau das sorgt in der Altstadt zunehmend für Ärger – und ruft jetzt die Politik auf den Plan.
Wie mehrere Medien Ende Juni 2026 berichten, arbeiten die Region Latium und die Stadt Rom gemeinsam an neuen Vorgaben für die touristischen Fahrzeuge. Ein komplettes Verbot ist nach aktuellem Stand nicht geplant. Stattdessen sollen klare Regeln für den Betrieb kommen – im Gespräch sind unter anderem feste Fahrtrouten, verbindliche Einsatzbedingungen und Sanktionen bei Verstößen.
Auslöser sind zahlreiche Beschwerden aus dem historischen Zentrum: Anwohner klagen über Staus in engen Gassen, ungeordnete Haltepunkte und Sorgen um die Sicherheit von Fußgängern. Vertreter von Region, Stadt und Tourismusbranche wollen zeitnah über konkrete Maßnahmen beraten; ein entsprechendes Gesetz könnte noch vor Jahresende verabschiedet und anschließend von der Stadt per Verordnung umgesetzt werden.
Für deine Reise heißt das vorerst: Es ändert sich nichts sofort. Wer eine Altstadt-Runde im Golfcart plant, sollte sich aber auf strengere Vorschriften einstellen. Entspannter – und oft schneller – bist du in Roms Zentrum ohnehin zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Wie du die wichtigsten Highlights sinnvoll verbindest, zeigt dir unser Rom-Reiseführer, und welche Änderungen 2026 sonst noch auf Rom-Besucher zukommen, liest du im großen Überblick zu allen Neuerungen und Eintrittspreisen.






