Städtereise in Rom

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Rom ist die Stadt der sieben Hügel. Auf Schritt und Tritt stößt Ihr hier auf Geschichte, die in unterschiedlichen Schichten offengelegt ist. Für viele eine faszinierende Stadt mit Kirchen und alter Architektur. Last – but not least: der Vatikan. Wer möchte da nicht ein paar Tage in Rom verweilen und noch heute einen unvergesslichen Rom Urlaub buchen?

Die architektonischen und künstlerischen Highlights von Rom lassen sich nicht an zwei Händen abzählen, so zahlreich sind sie in dieser Stadt. Trotzdem seien hier ein paar Besonderheiten erwähnt, die eine genauere Beschreibung verdienen.

3 Top-Highlights die ihr bei einer Städtereise in Rom gesehen haben müsst:

1. Das Pantheon

Das Pantheon steht für griechisch „all“ oder „gesamt“, und „Gott“. Es handelt sich hier um ein zur Kirche umgeweihtes Bauwerk aus dem antiken Rom. Seit dem Mittelalter wird das Pantheon auch Sancta Maria Rotunda bezeichnet, oder umgangssprachlich „La Rotonda“.
Faszinierend ist das Alter des Pantheon, denn es ist bereits fast 2.000 Jahre alt. Begonnen wurde mit den Bauarbeiten möglicherweise bereits 114 nach Christi Geburt.
Es besitzt einen besonders interessanten Beton, den bereits die Römer entwickelten und der noch heute statisch hält und das einzigartige Bauwerk trägt. 1.700 Jahre lang hatte das Pantheon die größte gemessene Innenkuppel der Welt. Dies ist eine extrem lange Zeit, vergleicht man die technischen Errungenschaften der Neuzeit, so werden in Jahrzehnten neue Rekorde gebrochen. Hier aber blieb die Konstruktion 1.700 Jahre lang eine technische Weltklasseleistung, die von keiner Kultur überboten wurde.

Das best erhaltene Bauwerk der Antike hat eine besondere Form. Es besteht aus einem über kuppelten Zentralbau im Süden und einem rechteckigen Bau mit einer Tempelfassade im Norden. Zwischen diesen beiden Formen des Grundrisses wird sozusagen vermittelt, es entsteht eine Übergangszone dazwischen mit Zwickel, die für die Position der Treppenhäuser genutzt wurde.

Interessant, dass ein Heiligtum der Antike so lange fast unbeschadet überleben kann.
Noch immer ist das Loch in der Decke der Kuppel ein mystisches Element, durch welches bei Regen manchmal Wasser in das Heiligtum kommt. Diese Momente sind aber sehr selten, umso interessanter, einem solchen Ereignis beizuwohnen. Warum hat man ein Loch in der Mitte der Kuppel gebaut? Hier ist die Verbindung von Himmel und Erde offen, die Verbindung zu den Göttern offen und das Universum wird in den Bau geholt.

Das Pantheon hat bis heute einen enormen Einfluss auf die Architekturgeschichte und ein Gebäude, welches 2.000 Jahre alt ist, verdient einen besonderen Respekt bei einer Städtereise in Rom.

2. Thermen von Caracalla

Ein weiteres wichtiges Bauwerk, welches Ihr nicht verfehlen solltet, sind die Thermen von Caracalla. Hier sind nur noch Ruinen erhalten, aber sie sind so mächtig und beeindruckend, dass Ihr die wirkliche Dimension dieser Anlage klar erkennen könnt.

Die Caracalla-Thermen wurden wahrscheinlich 216 nach Christi Geburt unter dem Kaiser Caracalla fertiggestellt. Die Thermen gehörten zusammen mit den Diokletians Thermen zu den eintrittsfreien und öffentlichen Badepalästen. Vergleichen kann man sie 2021 etwa mit der Therme von Vals, ein ebenfalls spektakuläres Bauwerk von Seiten der Baukunst.

Die Caracalla-Thermen waren auch noch 300 Jahre später in Betrieb. So gibt es Zeugnis darüber, dass Theoderich der Große sie nochmals restaurieren ließ. Im Jahr 537 nach Christ Geburt wurde die Wasserleitung zerstört und der Badebetrieb war beendet.

3. Die Sixtinische Kapelle

In der Sixtinischen Kapelle können Michelangelos Fresken mit der Schöpfungsgeschichte
besichtigt werden. Diese weltberühmten Fresken, vor allem ein Detail – die sich nicht berührenden Finger – sind im kollektiven Gedächtnis der Menschheit eingeschrieben. Ihr solltet einen Besuch unbedingt einplanen, um die Fresken auch einmal im Original zu erleben.

Zur Geschichte der Fresken gibt es interessante Details. So wollte Michelangelo den Auftrag ursprünglich ablehnen! Im Jahr 1508 lud Julius II, Papst der katholischen Kirche, den damals 33 Jahre alten Michelangelo nach Rom ein. Michelangelo sollte die Sixtinischen Kapelle ausmalen. Michelangelo war bis zu diesem Zeitpunkt nicht als Maler aufgefallen, sondern als Bildhauer, weshalb Michelangelo den Auftrag nicht annehmen wollte. Er bat um einen anderen Auftrag, da er sich nicht in der Lage sah, mit Farbe eine Malerei an die Wand zu zaubern. Papst Julius II gewährte Michelangelo alle Freiheiten der Kunst, um ihn doch noch zum Auftrag zu bewegen. „Mach was du willst“, dieses Zitat steht seitdem für die Freiheit der Kunst und das Vertrauen des Auftraggebers.
Michelangelo willigte letztendlich ein. Die Aufgabe war immens, eine 520 Quadratmeter Fläche musste über Kopf gemalt werden. Einzukalkulieren war der Betrachter, der von weit unten die Malerei sehen konnte, sowie die Perspektive der Anlage. Es verlangte Michelangelo viel Kraft ab.

Die Gewölbefresken der Sixtinischen Kapelle zählen mit der Mona Lisa von Leonardo da Vinci zur berühmtesten Malerei der Kunstgeschichte. Im Jahr 1508 begann Michelangelo mit der Arbeit und stellte die Fresken 1512 fertig. Dargestellt ist die Genesis – die Schöpfungsgeschichte – mit 105 Figuren. Michelangelo akzeptierte keinen künstlerischen Helfer oder Mitarbeiter, lediglich Handlanger unterstützen den Meister. Die heute renovierten Fresken erstrahlen in neuem Glanz und bezaubern die Menschen.

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Auch wenn ihr schon einmal in Rom wart, habt ihr bestimmt noch nicht alles gesehen! Bei jedem Besuch, gibt es Neues zu entdecken. Eine Städtereise in Rom lohnt sich daher in jedem Fall! Hier könnt ihr online buchen. Wir wünschen euch bereits jetzt einen fantastischen und erlebnisreichen Urlaub in Rom.

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